Schulprogramm

 

 

 

 

Pädagogische Schwerpunkte der Friedrich-Engels-Grundschule

 

 

Schule in Bewegung

Regelmäßige Bewegungsphasen

- im Unterricht zur Konzentrationsförderung

Aktive Pausengestaltung

- mindestens zwei Pausen an frischer Luft

- Bewegungsspiele mit dem Inhalt der Pausenkisten

Trimm –Dich -Pfad im Schulgelände

- zur Nutzung in Pausen, im Unterricht und am

Nachmittag

Jährliches Sportfest mit  Sponsorenlauf

Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen in der Region

Tag des Sports als Orientierungslauf mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad Kl.1- 4

Bewegungsförderung in GTA

Schule als Lesezentrum

Vielfältige Aktivitäten zur Entwicklung von Lesemotivation und Lesekompetenz als zentrale Bedeutung für lebenslanges Lernen wie:

Auswahl kindgerechter und geschlechtsspezifischer Lesetexte im Deutschunterricht

Planung freier Lesezeit

Buchvorstellungen und eigene Textgestaltungen in jeder Klassenstufe

Bereitstellen von Kinderzeitschriften und Kinderbüchern in den Leseecken

Weiterer Ausbau der Schulbibliothek

Lesewettstreite in den Klassen 

Teilnahme an schulinterner Leseolympiade

Lesenächte in Kooperation mit der Meeraner Stadtbibliothek

Vorlesetage mit prominenten Vorlesern aus Meerane

Lesemotivation und Lesekompetenz in Elternabenden thematisieren

 Anregen von Lesepatenschaften

 

 

 

 

Unterrichtsprinzipien für eine hohe Unterrichtsqualität

 

  • Anwendung moderner und bewährter Unterrichtsmethoden

  • Frontalunterricht mit klarer Struktur, vor allem Partnerarbeit, Freiarbeit, Stations - und Werkstattunterricht, aber auch Gruppenarbeit, Projektarbeit, Tages- und Wochenpläne, Exkursionen        

  • Gut strukturierter Unterricht in Klassen mit integrativen Schülern im Schwerpunkt sozial-emotionale Entwicklungsdefizite und ADHS - Problemen

  • Anschaulichkeit im Anfangsunterricht als wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen!

  • Differenzierung ist durchgängiges Unterrichtsprinzip zur Förderung von Leistungsstärken und Hilfe bei Lernschwierigkeiten

  • 2 Wochen Fächer verbindender Unterricht mit anschließender Präsentation

  • Einsatz moderner Medien

  • Kompetenzorientierter Unterricht und Methodentraining

  • je Halbjahr eine Woche gezieltes Methodentraining

  • Nutzung von Biotop, Schulgarten und grünes Schulgelände für praxisorientiertes Lernen

  • Unterricht ist das Kerngeschäft des Lehrers und hat oberste Priorität in seiner Arbeit!

     

 

Differenzieren und Fördern

Im Unterricht

          Regelmäßige Differenzierung nach Inhalt und Umfang für leistungsstarke und leistungsschwache Schüler

          Differenzierte Hausaufgaben

          Differenzierte Leistungskontrollen unter Beachtung der vorgeschriebenen Anforderungsbereiche und der Lehrplananforderungen

          Nachteilsausgleich für Integrativschüler ohne Niveauabsenkung

          Zweitlehrer in Klasse 1

          Zweitlehrer bei Integrationsschülern

          Förderunterricht in Kleingruppen auf Klassen- oder Klassenstufenbasis

          Förderunterricht für Begabte nach Bedarf

 

Im außerunterrichtlichen Bereich

          Nutzung der vielfältigen Förderangebote

               im fakultativen GTA - Bereich je nach Bedarf

               und Interesse für 

               leistungsstarke oder leistungsschwächere 

               Schüler

          Beteiligung an schulinternen, regionalen und   überregionalen Wettbewerben wie Känguru der Mathematik, Mathematikolympiaden, Lesewettbewerbe, Sportwettkämpfe u.ä.

 

 

Integration

  • Die F.-Engels-Grundschule ist Stützpunktschule für Sprachintegration, hat aber auch Schüler mit anderen Integrationsschwerpunkten.

  • Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf nehmen in vollen Umfang am Unterricht teil und werden vom Klassenleiter und dem zuständigen Integrationslehrer betreut und gefördert. Die Förderung erfolgt während des Unterrichts oder in Einzelstunden.

  • Allen Integrativschülern steht ein Nachteilsausgleich nach Art und Umfang ihrer Behinderung zu, der zugänglich für alle Fachlehrer im Klassenbuch nachlesbar ist.

  • Ziel der Integration ist die Bewältigung der LP-Anforderungen trotz Behinderung.

          Der Nachteilsausgleich darf aber nicht zu einer Senkung des Anforderungsniveaus führen. ( siehe GSO )

  • Klassenleiter und Integrationslehrer legen im Förderplan die dafür notwendigen Maßnahmen und den Zeitrahmen fest.

  • Vor dem Übergang nach Klasse 5 wird ein Entwicklungsbericht angefertigt, der Auskunft über den bisherigen Erfolg und den künftigen Integrationsbedarf gibt.

  • Für eine erfolgreiche Integration ist die Mitarbeit des Schülers und dessen Eltern Voraussetzung. Alle Maßnahmen und Ergebnisse der Förderung sind den Eltern transparent darzustellen.

  • Ab 2016/2017 werden Inclusionshelfer die Arbeit der Lehrkräfte bei Bedarf  unterstützen, was besonders im Anfangsunterricht ab 2017 erforderlich sein wird, wenn alle Schulanfänger eingeschult werden müssen.

     

     

    Erziehungsschwerpunkte

     

    • Der gesellschaftliche Wandel, die rasante Zunahme der Medienlandschaft und die sich  verändernden Familienstrukturen erfordern von der Schule, immer mehr Erziehungsarbeit zu leisten, um dem Bildungs - und Erziehungsauftrag gerecht werden zu können. Erfolgreiche  Erziehungsarbeit gelingt aber nur in Übereinstimmung mit der Erziehung in der Familie, weshalb eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten eine entscheidende Voraussetzung darstellt.

    • Lehrer sind Berater in Erziehungsfragen und nutzen bei problematischen Situationen die Unterstützungssysteme  wie Beratungslehrer, Jugendamt, Schulpsychologe, die Schulsozialarbeiterin der Stadt Meerane und die Beratungsstellen der Förderschulen.

    • Die Friedrich – Engels – Grundschule setzt folgende Schwerpunkte für eine gute Erziehungsarbeit:

     

    • Konsequenz in der Erziehung, vor allem beim Einhalten von Regeln und Grenzen für ein harmonisches Miteinander

    • Akzeptanz und Befolgen von Anweisungen

    • Entwicklung von Selbständigkeit und Selbstbewusstsein

    • Teamgeist und Hilfsbereitschaft

    • Toleranz und gegenseitige Achtung

    • Toleranz für Kinder mit Behinderung

    • Richtiger Umgang mit Kritik und Selbstkritik

    • Möglichkeiten für gewaltfreie Konfliktlösung

              - z. Bsp. durch Aufstellen von Verhaltensregeln, Vereinbarungen mit den Kindern, Streitgesprächen, positiven Verstärkern und die Einbeziehung der Eltern in den Prozess, Einbeziehung des Streitschlichterteams und Projekte wie“Starke und schlaue Kids“ 2017

       

     

    Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten

     

     

     

    • Regelmäßige Absprachen zur schulischen Arbeit in den Elterngremien

    • Lehrer informieren die Klassenelternvertretung nach Bedarf.

    • Elternrat berät sich nach Bedarf ,mindestens aber 2 mal im Schuljahr.

    • 2 mal im Schuljahr findet in der Regel die Schulkonferenz statt.

    • mindestens 2 Elternabende im Schuljahr

    • 0-Elterabend im 2. Halbjahr zur Schulvorbereitung der künftigen Erstklässler ( siehe Schuleingangsphase )

    • Elternsprechzeiten werden individuell vereinbart

              Ziel: Kontakt mit jedem Elternhaus mindestens einmal im Schuljahr

     

    • Bildungsberatung durch den Klassenlehrer

    • Analyse von Lernausgangssituation und Entwicklungsfortschritten im Anfangsunterricht

    • Leistungsstand, Fördermaßnahmen

    • Schullaufbahnberatungen in Klasse 3 und 4 mit schriftlicher Dokumentation und Unterstützung durch SL,BL,FL

    • Gemeinsame Aktivitäten zur Unterstützung der Bildungs - und Erziehungsarbeit

    • Individuelle Klassenprojekte und -  veranstaltungen

       

     

     

    Gesundheitserziehung - Zielgruppe Schüler

     

    • Schwerpunkt gesunde Ernährung

    • Achten auf ein gesundes Schulfrühstück in Abstimmung mit den Eltern

    • Einbeziehung der Thematik in den Sachunterricht in Form von Projekten in allen Klassenstufen und der Firma SODEXO

    • Schwerpunkt Suchtprävention

    • Schule und Schulgelände sind Rauch freie Zone!  Pädagogen als Vorbild!

    • Suchtprävention im Sachunterricht und in Ethik unter Berücksichtigung des Alters der Kinder und der Lehrplanthemen

    • Folgen bei Drogenmissbrauch thematisieren

    • Nutzung der Präventionsangebote von Polizei und Gesundheitsamt für den Unterricht

    • Hygiene

    • Einhalten einfacher Hygieneregeln zur Verhinderung von Ansteckung

    • Beachten der Regelung nach dem Infektionsschutzgesetz

    • Regelmäßige Belehrungen der Schüler

    • Unterstützung vom Gesundheitsamt durch Zahnvorsorge und Zahnpflege, amtsärztlichen Schuluntersuchungen und bei der Planung von „Gesundheitsfördernden Projekten“

    • Klassenzimmer regelmäßig durchlüften und Temperatur kontrollieren ( Lehrer, Hausmeister )

       

     

    • Sexualerziehung

    • Wissensvermittlung entsprechend der Lehrplaninhalte  und des vom Kultus erstellten Orientierungsrahmens

    • Einbeziehung des Gesundheitsamtes

    • Information und Abstimmung über den Umfang der Wissensvermittlung mit den Eltern ab Kl.3 in den Elternabenden

    • Schutz der Kinder durch Sensibilisierung zum Thema Kindesmissbrauch

    • Prävention und Handlungsanleitung durch das Netzwerk Kindeswohl

    • Psychische Gesundheit 

    • Verhindern von Ausgrenzung einzelner Schüler

    • Vermeidung von Überforderung

    • Schaffen von Erfolgserlebnissen

    • Möglichkeiten für Zuwendung, Stress- und Aggressionsabbau organisieren ( z. Bsp. Bewegungs- und Entspannungsübungen im Unterricht )

    • Einbeziehung des Schulpsychologen bei Bedarf

       

       

      Gesundheitsvorsorge Zielgruppe Lehrer

       

       Mit den gesellschaftlichen Veränderungen haben sich die Anforderungen und der Arbeitsaufwand an den Lehrerberuf geändert und führen zunehmend zu höheren Belastungen, die sich negativ auf die Lehrergesundheit auswirken und noch zusätzlich die Personalengpässe verstärken.

       

             Deshalb ist auf die Gesunderhaltung der Lehrkräfte besonders Rücksicht zu nehmen:   

       

            

       

      • Nutzung der betriebsärztlichen Vorsorgeuntersuchungen

      • Maßnahmen zur Verhinderung von Langzeiterkrankungen:

               - Vermeiden von Überbelastung

                - Arbeit auf das Kerngeschäft Unterricht konzentrieren

                - Zusatzfunktionen auf das notwendige Maß beschränken

                - Entlastung von schwerbeschädigten und älteren Lehrkräften

                - ausgewogene Verteilung der Aufsichten

                - Ruhephasen (Zwischenstunden) wenn möglich und gewünscht einplanen

                - mindestens eine Fortbildung zur Lehrergesundheit pro Schuljahr

                - Unterstützung bei konfliktreichen Gesprächen mit Eltern und Schülern

                - BEM nach Langzeiterkrankung anbieten

         

      Schuleingangsphase

       

       

       

      Schwerpunkte und Zeitplan

       

      • gemeinsame Elternabende in den KITA - Einrichtungen zur Schulvorbereitung im Mai/Juni

                  - KITA Regenbogen, Rosarium und Kinderland

       

      • Anmeldung an der Grundschule vom 01.08 bis 15.09.

      • Feststellen der Lernausgangssituation und des Förderbedarfs in der KITA durch das SV-Team

      • Start der Vorschulförderung im Miniclub ab Oktober durch das SV-Team

      • Erfassen der Lernausgangssituation von allen Schulanfängern

      • Schulaufnahmeuntersuchung durch das Gesundheitsamt bis 31. Januar

      • Bearbeitung von Ausnahmeanträgen bis April

      • Bescheid zur Schulaufnahme und Klassenbildung im Mai

      • Einzelüberprüfungen und Einzelfördermaßnahmen ab Januar durch SV-Team

      • Beratung und AV bei sonderpädagogischem Förderbedarf bis März

      • 0-Elternabend ab Mai

      • Kennenlernnachmittage ab Mai/Juni

      • Schulanfangsfeier

      • Test der Lernausgangslage der neuen Erstklässler

      • Fördern und Einzelhilfe durch Zweitlehrer in Kl.1

         

       

       

       

      • Die Hauptaufgabe der Schule ist eine geregelte und sichere Unterrichtsversorgung der Schüler, die weitere Qualitätsentwicklung der pädagogischen Arbeit durch gezielte und regelmäßige Fortbildung der Lehrkräfte sowie die Ausbildung von Referendaren durch qualifizierte Mentoren und die Unterstützung von Seiteneinsteigern.

      • Die außerunterrichtlichen Aktivitäten dürfen in ihrem Umfang diesen Hauptschwerpunkt der pädagogischen Arbeit nicht behindern.

      • Eine Überlastung mit außerschulischen Aufgaben ist zu vermeiden!

      • Klassenveranstaltungen und Klassenfahrten zu organisieren sind keine Pflichtaufgaben und liegen im Ermessen des Klassenleiters.

      • Für die Förderung im Freizeitbereich stehen ausreichend Ganztagsangebote für jeden Schüler zur Verfügung. ( siehe GTA –Kalender )

         

       

      Traditionelle Veranstaltungen/ Schulleben

       

      • Weihnachtsmarkt mit Chorprogramm,

               Verkaufsständen, Bastelangebot und Weihnachtspostamt vor dem 1. Advent

       

      • Tag der offenen Tür im 2. Halbjahr mit Eröffnungsprogramm und Präsentation von Schulgelände, Lernergebnissen und Arbeitsgemeinschaften als Orientierung und Information für Eltern und für künftige Schulanfänger in Verbindung mit einem Schulfest

      • festliche Zeugnisausgabe und Verabschiedung der Klassenstufe 4 am letzten Schultag

         

       

      Kooperationen/ Öffentlichkeitsarbeit 

       

      • Kooperationsverträge regeln die Zusammenarbeit  mit:

               - KITA Regenbogen und Hort

                - Dr. Päßler Schule – Förderschule für geistig Behinderte

                - Pestalozzi-Gymnasium Meerane

       

      • Zusammenarbeit mit den Sportvereinen von Meerane im Rahmen von GTA

      • Kooperation mit regionalen Firmen wie FRIWEIKA oder Bäckerei Förster sowie weiteren Firmen im Gewerbegebiet, die die Schule bei Arbeiten im Schulgelände unterstützen

      • Zusammenarbeit mit der Sparkasse und der Stadtbibliothek

      • Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr für jährliche Sicherheitsübungen

      • Zusammenarbeit bei Fortbildung und Bildungsberatung mit den Schulen der Stadt Meerane, insbesondere der Lindengrundschule

      • Regelmäßige Absprachen mit dem Schulträger

      • Öffentlichkeitsarbeit

               - öffentlicher Weihnachtsmarkt an der Schule

                - Tag der offenen Tür

                - öffentliche Auftritte des Schulchores und der Theatergruppe

                  z.B. zum Schulanfang oder zu Weihnachten

                - Hompage als Informationsplattform

                - Veröffentlichungen aus dem Schulleben über die regionalen Presse

         

       

       

      AG und GTA als zusätzliches Bildungsangebot

       

              Allen Schülern stehen pro Woche verschiedene Angebote zur Verfügung, aus denen sie nach  Interesse und Neigung wählen können. Zusätzlich gibt es den Schulchor und eine AG Computer ab Klassenstufe 2.

       

      • Künstlerisch-musische Förderung

                Theatergruppe, Keyboard

       

      • Sport und Bewegung

                Fußball, Badminton, Sportförderung und Wettkampftraining, 

       

      • Mathematisch-naturwissenschaftliche Förderung 

               Kluge Rechenmeister, Einzelförderung Dyskalkulie

       

      • Umgang mit Medien

               Per Mausklick zum Erfolg, Schülerzeitung, Lesen in der Schulbücherei

       

      • Sprachförderung

                Ich werde Schreibprofi

       

      • Leseförderung

                Mit Leselöwen unterwegs - Schulbibliothek

       

      • Streitschlichter

      • Ab 2017 bietet der Hort Kochen im Hortgebäude an.

         

       

       

      • Evaluationsinstrumente

      • Analyse der Unterrichtsergebnisse in allen Klassen und Fächern

      • Hospitationen und Auswertungsgespräche

      • Selbstanalyse

      • Mitarbeitergespräche und Zielvereinbarungen

      • Fragebögen für Schüler- und Elternbefragungen

      • Erfahrungsaustausch in Konferenzen

      • Erfahrungsaustausch mit anderen Schulen in Meerane

      • Regelmäßige Beratungen mit dem Hort

      • Zeitrahmen

      • Interne EVA jährlich zu ausgewählten Schwerpunkten

      • große Befragungsaktionen mit Aktualisierungen  ca .alle 3 Jahre