Aktuelles (30.06.2017)

 

Preisträger Sächsischer Jugendkunstpreis 2017 kommt aus Meerane

Für den Sächsischen Jugendkunstpreis 2017 hatten sich über 250 Jugendliche beworben, darunter auch zwei aus Meerane, Yasmin Eichel und Abdulrahman Takleh. Sie fuhren am 10. Juni 2017 gemeinsam mit der Meeraner Schulsozialarbeiterin Rebecca Klukas ins Theater der Jungen Welt nach Leipzig, wo die Auszeichnungsveranstaltung stattfand.
Alle Teilnehmenden erhielten zunächst eine Anerkennungsurkunde, und im Anschluss präsentierten sich alle Mitwirkenden mit ihren Wettbewerbsbeiträgen aus den Sparten Musik, Tanz, Literatur, Fotografie, Bildende Kunst und Medien auf der großen Bühne unter den Augen der jeweiligen, hochkarätig besetzten Fachjury.
„Dabei konnte man als Zuschauer nur staunen über die Kreativität und das hohe Niveau der Teilnehmenden. Respekt!“, sagt Rebecca Klukas.
Am Abend wurden dann die Preise in den einzelnen Sparten vergeben. Dabei konnte Abdulrahman Takleh mit seinen ästhetischen Naturfotografien die Jury voll und ganz überzeugen und erhielt den Jugendkunstpreis 2017 in der Sparte Fotografie.
Abdulrahman stammt ursprünglich aus Syrien und lebt seit 2015 mit seiner Familie in Meerane.
Rebecca Klukas: „Mit der Fotografie hat Abdulrahman erst hier in Deutschland begonnen, als er bemerkte, dass er nach seiner Flucht aus dem Kriegsgebiet keinerlei Erinnerungs-Fotos besaß. Seit er in Deutschland lebt, möchte er nun seine Erlebnisse mit der Kamera festhalten. Abdulrahman lebt sehr gerne in Meerane und liebt vor allem die Natur. Es ist ihm ein Anliegen, auf die kleinen, alltäglichen Momente aufmerksam zu machen.“
Für Yasmin Eichel hat es leider nicht für einen Preis gereicht. Sie trug aber auf der großen Bühne des Theaters ihren selbstkomponierten Titel vor und begleitete sich dabei auf der Gitarre. „Professionell ins rechte Licht gerückt und vor einem großen Publikum ist allein das ja schon ein nicht alltägliches Erlebnis der besonderen Art. Ich hoffe, dass sich beim nächsten Mal in zwei Jahren noch mehr Schüler motivieren lassen und trauen, bei diesem wundervollen Wettbewerb teilzunehmen. Das Dabeisein ist schon für alle ein Gewinn“, betont die Schulsozialarbeiterin.

 


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