Aktuelles (12.07.2017)

 

Landeswettbewerb „Gärten in der Stadt“ 2017

Meeraner Kleingartenanlage „Zur Schönen Aussicht“ ist dabei

Die Kleingartenanlage „Zur Schönen Aussicht“ e.V. am Remser Weg in Meerane nimmt am diesjährigen Landeswettbewerb „Gärten in der Stadt – Kleingärten“ 2017 teil. Dieser Wettbewerb, ausgelobt vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und dem Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V. zur Förderung des Kleingartenwesens als integraler Bestandteil einer städtebaulichen Entwicklung, findet alle vier Jahre in Sachsen statt. Im jeweils darauffolgenden Jahr ist dann der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“.
Ziel des Sächsischen Landeswettbewerbes ist es, die Bedeutung von Kleingartenanlagen für den Städtebau, die Umwelt und das soziale Zusammenleben hervorzuheben. Gewürdigt werden sollen beispielhafte Lösungen und Projekte für die Entwicklung, Gestaltung und Nutzung von Kleingärten und Kleingartenanlagen. Weiterhin soll die Öffentlichkeit auf die Leistungen und Wirkungen des Kleingartenwesens für die Gesellschaft – städtebaulich, sozial, ökologisch, stadtklimatisch, gartenkulturell – aufmerksam gemacht werden. (Quelle: www.smul.sachsen.de)

Am Landeswettbewerb 2017 nehmen insgesamt 22 Kleingartenanlagen teil, die alle von einer fachkundigen Bewertungskommission besucht werden. Gleich am ersten Tag der Bewertungstour, am 13. Juni 2017, war Meerane neben Annaberg, Zwönitz und Plauen ein Ziel der Jury.
Der Vorsitzende des Kleingartenvereins „Zur Schönen Aussicht“ e.V., Matthias Schnabel, begrüßte an diesem Nachmittag ganz herzlich die Mitglieder der Bewertungskommission – Peter Paschke, Präsident des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner e.V, als Leiter der Jury, Knut Strothmann, Leiter der Sächsischen Gartenakademie, Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, sowie Jörg Krüger, Landesfachberater des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner e.V..
Anlässlich der Bewertung waren neben weiteren Vereinsmitgliedern auch Uwe Jakobeit, der Geschäftsführer des Regionalverbandes Werdau/Glauchau der Gartenfreunde e.V., und von der Stadtverwaltung Meerane Nicole Günther und Christian Köhler vom Sachgebiet Zentrales Liegenschaftsmanagement sowie Karin Jacob vom Fachbereich Umwelt in die Gartenanlage „Zur Schönen Aussicht“ gekommen.

Wie Matthias Schnabel informierte, gibt es in der Kleingartenanlage, die bereits 1924 gegründet wurde, insgesamt 132 Gärten, von denen 114 derzeit verpachtet sind. „Andere Vereine aus Meerane haben am Landeswettbewerb bereits erfolgreich teilgenommen, das war für uns ein Anlass, uns zu bewerben. Wir hoffen natürlich auf ein gutes Abschneiden, aber insbesondere werden wir auch Erfahrungen in diesem Wettbewerb sammeln können“, sagte er.
Gemeinsam mit der Bewertungskommission ging es auf einen Rundgang durch die Gartenanlage.
Zu den Bewertungskriterien gehören z.B. die Städtebauliche Einordnung der Anlage und deren stadtklimatische Funktion, Umweltschutz- und naturschutzfachliche Projekte, Planung und Gestaltung der Anlage, Gestaltung und Nutzung von Einzelgärten, aber auch soziale Projekte und bürgerschaftliches Engagement des Vereins. Kritisch ins Auge fassten die Jurymitglieder dabei den Gesamteindruck der Anlage, gärtnerische Aspekte, Artenvielfalt, Ökologie, Naturschutz, Pflanzenschutz, Blüten, Versieglungsgrad, Wege, Unkrautbekämpfung oder auch Kompostwirtschaft und Bodenverbesserung.
„Der Trend geht insgesamt wieder zu mehr Vielfalt und mehr Farbe. Auffällig sind in der Gartenanlage zum Beispiel viele Rosenstauden und dabei viele verschiedene Sorten, auch viele andere blühende Stauden. Außerdem gibt es zahlreiche kleine Teiche, die als Kleinstbiotope dienen“, bemerkte Jörg Krüger.
Die Bewertung der Kommission bleibt aber noch geheim. Die Abschlussveranstaltung mit Auswertung und Prämierung findet am 29. November 2017 in Dresden mit dem Staatsminister für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie statt.

Rundgang der Bewertungskommission durch die Kleingartenanlage "Zur Schönen Aussicht".
Der HALT e.V. bewirtschaftet in der Kleingartenanlage einen Kräutergarten: Jörg Krüger, Matthias Schnabel und Peter Paschke (v.l.) schauten sich auch hier genauer um.
   

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